Ich bin nicht zufällig Fotograf geworden.
Ich habe mich bewusst dafür entschieden – wegen den Menschen und die Freude, die daraus entspringt.

Davor habe ich Physik studiert und u.a. als Projektmanager und Entwickler gearbeitet. Strukturiert, analytisch, mit klaren Abläufen. Viele Jahre hat das gut funktioniert. Und gleichzeitig wurde etwas anderes wichtiger: Menschen, Begegnungen, Beziehungen und die Besonderheit eines Moments.
Seit 2013 begleite ich Hochzeiten, fotografiere Porträts und Unternehmensgeschichten. Nicht als Inszenierung, sondern als Beobachtung dessen, was ist – um das künstlerisch festzuhalten mit Bildern die berühren.
Meine Art zu fotografieren
Ich arbeite ruhig und mit Abstand.
Ich greife wenig ein und lasse Situationen entstehen.
Was mich interessiert, ist nicht (nur) das Offensichtliche.
Es ist der Moment davor, dahinter und die Interaktion dessen.
Wenn sich etwas ankündigt.
Wenn ein Blick entsteht, eine Bewegung, eine leise Veränderung, ein ehrlicher Moment.
Dort entstehen die Bilder.
Es geht nicht darum, möglichst viel festzuhalten, sondern das Wesentliche zu sehen – und, durch meine Jahrzehnte lange Erfahrung, im entscheidenden Augenblick am richtigen Ort zu sein. Klar, aufmerksam und ohne zu stören – wie selbstverständlich.

Auf Hochzeiten bedeutet das: Ich begleite eure Hochzeit unaufdringlich und aufmerksam – und ich greife nur minimal an wesentlichen Punkten ein. Oft entsteht nach kurzer Zeit eine natürliche Nähe – und ich werde i.d.R. eher als Teil der Gesellschaft, als Freund, wahrgenommen und nicht als Dienstleister. Genau dann entstehen Bilder, die ehrlich und nahbar sind und die Atmosphäre des Tages wirklich tragen.
Im Businesskontext ist der Ansatz ähnlich. Unternehmen bauen mit ihren Bildern dann vertrauen auf, wenn nicht versucht wird etwas darzustellen, was sie nicht sind. Sondern wenn Persönlichkeiten sichtbar werden, die dort arbeiten. Wenn Prozesse, Räume und Begegnungen so gezeigt werden, wie sie tatsächlich sind und das Unternehmen nahbar wird.
Vielleicht hilft mir dabei, dass ich beide Perspektiven kenne: die unternehmerische – und die feinfühlig und analytisch beobachtende.
Ein paar Dinge über mich
Ich lebe seit 2002 in Konstanz, bin verheiratet mit Jenny und Vater von drei Kindern.
Seit meinem vierzehnten Lebensjahr spiele ich Fagott und war Teil verschiedener Orchester mit denen ich weltweit unterwegs war. Ich segle gern, campe gerne wild und koche leidenschaftlich. Tee begleitet meinen Alltag, Espresso meine Suche nach Balance und Vielfalt.
Neben der Fotografie arbeite ich auch als systemischer Coach, psychologischer Berater und Mediator. Zuhören, verstehen, präsent sein und Dynamiken durchdringen – vieles davon findet sich auch in meiner fotografischen Arbeit wieder.
Ich bin fasziniert von dem Wesen Mensch, versuche ihn zu verstehen und zu durchdringen – und habe ebenfalls Freude daran Frieden, Freude und Freiheit in Systeme und Beziehungen zu bringen.
Mehr dazu auf: www.schrittklar.com und www.zusammen-sein.com
Mein Christ sein fordert mich immer wieder aufs Neue heraus, schleift mich und gibt mir Orientierung. Mein Wunsch ist die Qualität und Potentiale erfahrbar zu machen, wie sie geschrieben stehen.
Fotografie ist für mich die Kunst, einen Moment so festzuhalten, dass er dauerhaft berührt und fasziniert.
Wenn du das Gefühl hast, dass diese Art zu sehen zu dir passt,
dann lass uns sprechen.


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