Anfang Juli war Andreas bei mir für ein Ganztags Open-End Fotografie Coaching am Bodensee. Es war ein herrlicher Sommertag – warm, heiß und der See war grün… Karibik-Feeling pur.

Wir haben morgens mit einem entspannten Frühstück gestartet und haben über die Zeit geredet – was war, was ist, was wird (oder besser: was soll), über die Welt, das Sein, das Werden und einen kleinen Abstecher auf den Jakobsweg haben wir auch gemacht. Danach sind wir übergegangen zur Theorie (was ist wann wichtig, was macht man warum und wie), Bildanalyse, Programme, Technik … einen Ausflug in die analoge Fotografie – Bogen über die Little Planets… Blitztechnik und Lichtformer. Die Zeit verging wie im Flug. Gegen Abend haben wir dann das Shooting vorbereitet, Ideen gesammelt, Location eruiert – sind in der Villa Barleben gut Essen gegangen, um uns danach gestärkt dem Kampf der Stechmücken im Naturschutzgebiet zu widmen (bei aller Vorbereitung hatten wir das Autan vergessen und sind fast aufgefressen worden).

Bei schönster Abendsonne und mit fluffigen Wolken hatten wir eine gar prächtige Abendstimmung mit viel Natur. Ben & Gesine waren unsere Models und wir hatten eine Menge Spaß beim Fotografieren.

Anschließend haben wir uns der Bildauswahl und Bildbearbeitung zugewandt und haben den Abend entspannt ausklingen lassen.

Das schöne am Open-Eend Coaching ist, dass man kein Zeitdruck hat… der ganze Tag gehört der Fotografie und bei der Fülle an Themen wurde es uns auch keine Sekunde langweilig.

Andreas war so lieb und hat mir auch ein differenziertes Feedback geschickt, das ich gerne beifügen möchte – der andere Blickwinkel quasi:

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Hallo  Elmar,

Zunächst noch einmal ganz allgemein.

Es hat mir wirklich Riesenspaß gemacht. Ich hab den ganzen Tag mit dir als sehr angenehm erlebt. Es war intensiv, sehr konzentriert und doch nie verkrampft oder zu anstrengend. Mein ganz großer Respekt an dich. Gute 13 Stunden nahezu pausenlos Zuhören und Reden müssen, dabei noch den Tagesablauf im Blick behalten. Das hattest du wirklich gelassen und souverän im Griff.

Was hab ich nun mitgenommen, was gelernt?

Ganz viel!

Wie von vornherein geäußert, war meine Erwartung nie, einfach mit faktischem Wissen abgefüttert zu werden. Ich wollte zuhören, zuschauen und beobachten, einschätzen lernen, Impulse aufnehmen, ein Gefühl für viele bestimmte Dinge bekommen. Dabei kann ich durchaus gut abstrahieren. Von dir lernen heißt nicht, dich kopieren oder so werden wollen wie du. Sondern verstehen, wie du zu deinen Ergebnissen kommst. Und davon habe ich ganz viel aufgenommen.

Natürlich war es einerseits ein unglaublicher Mix aus vielen kleinen Details und Tipps, größeren Gedankenbögen, Grundphilosophien, nackten Fakten und viel praktischem und pragmatischem Vorgehen. Aber an wirklich alles kann ich für mich anknüpfen und den nächsten Schritt gehen.

Ganz konkret.

Zunächst empfand ich es als sehr bereichernd, den Tag ganz entspannt beim Frühstück und mit sehr geistreicher Konversation zu beginnen. Die Kunst, in unserem Fall die Fotografie ist ja lediglich die Ausdrucksform, die Umsetzung dessen, was tief in einem lebt. Und was ich dabei bei dir gesehen habe, ist auch mir total wichtig. Diese persönliche und künstlerische Integrität, in möglichst Allem seinen tiefen inneren Überzeugungen, seinen Werten, seinen eigenen Sehnsüchten und Idealen zu folgen.

Du hast ein paar kurze Leitsätze geprägt, die ganz viel Hintergrund für mich haben und meine künftige Arbeit definitiv prägen werden.

Dann die ganz vielen, vermeintlich kleinen faktischen Details helfen mir, zumindest einen Ausgangspunkt für eigene Erfahrungen zu finden. Ob beim Thema Beleuchtung, Lichtquellen und -former. Software-Tools, ein paar wirklich wertvolle Kniffe bei Lightroom, die ich noch nicht kannte und anderes.

Dann die Bildbesprechungen. Dabei hab ich viel dazugelernt, wie man die Entstehung eines Bildes noch besser rekonstruieren kann. Und vor allem, was alles die Bildwirkung beeinflusst. Viel mehr Details, als mir bisher bewusst waren. Sehen lernen.

Und natürlich das Shooting mit Gesine und Ben als Highlight, inklusive Vorbesprechung und -bereitung. Es war wirklich gut und richtig für mich, dass du auch beim Shooting den aktiven Part hattest. Ich konnte sehr viel durch Beobachten lernen.

Bis dahin dir nun alles Gute und bis ganz bald,

Ganz herzlicher und lieber Gruß,

Andreas

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Und nun das Ergebnis – herzlichen Dank auch an Gesine und Ben.

 

 

 

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