Da gewisse Fragen immer wieder auftauchen – oder auch nicht, aber auftauchen sollten bzw. können – habe ich eine kleine Übersicht derer erstellt.

 

Wann ist die beste Zeit für das Porträt-Shooting?

Je weicher das Licht, desto weicher die Bilder. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht (Mittag), ist das Licht hell und hart und wenn die Sonne flach am Horizont scheint (Abend), ist das Licht weich. Und wenn man weiche Bilder machen möchte, ist es am Nachmittag/Abend am besten. Am besten kann man etwa 1 h vor dem Sonnenuntergang mit dem Licht „spielen“ (z.B. mit Gegenlicht). Katja hat einen relativ ausführlichen Blogeintrag dazu gemacht mit Bildern von Daniela – darauf verweise ich jetzt einfach an der Stelle.

 

Wieviel Zeit sollen wir dafür einplanen?

Ich gebe als Hausnummer immer etwa 90min an. Wir brauchen etwas Zeit, damit ihr Euch von der Kamera lösen und Euch an die Situation gewöhnen könnt – die natürlichen Bilder entstehen i.d.R. immer gegen Ende vom Porträt-Shooting. Dann haben wir auch Zeit 3-4 verschiedene Sets an verschiedenen Locations zu machen und um kreativ zu gestalten. Manchmal sind wir nach 60 min schon gut dabei und manchmal sind die 90 min eher knapp. Mir ist wichtig, dass in der Zeit des Shootings Ihr auch Kraft tanken könnte für den Abend und ihr Zeit zu zweit für Euch habt zum genießen – es ist EUER Fest.

 

Was machen wir wenn es regnet?

Es regnet nicht – think positiv. Ehrlich gesagt regnet es in den wenigsten Fällen wirklich den ganzen Tag durch. Falls das Wetter gemischt sein sollte haben wir den Vorteil, dass wir mit dem Porträt-Shooting auch etwas jonglieren können. Da ich den ganzen Tag mit dabei bin, können wir bei einer wackeligen Wetterlage auch nach den Vorbereitungen oder wenn generell etwas Luft ist Porträt-Bilder einschieben und damit das „Risiko“ etwas glätten.

 

Wie läuft machen wir das mit den Gruppen- und Familienbildern?

Wichtig! Überlegt Euch vor Eurer Hochzeit mit wem Ihr alles in welcher Konstellation Bilder haben wollt. Schreibt es auf und drückt den Zettel jemandem in die Hand, der Eure Gäste kennt (Trauzeuge z.B.). Dann können wir an Eurer Hochzeit möglichst effizient die Bilder machen und noch wichtiger – Ihr kommt nicht zu dem Punkt, dass Ihr am nächsten Tag sagt: mit Oma Hilde hätte ich auch gerne noch ein Bild gehabt, aber sie war gerade nicht da und nun ist es zu spät. Bei Gruppenbildern ist es wichtig, das entweder die Gruppe etwas gestaffelt steht oder ich erhöht bin, damit möglichst alle Gäste zu sehen sind.

 

Wie läuft das mit der Reportagendauer?

In der Regel komme ich bei den Vorbereitungen dazu und bleibe bis zum ausgelassenen Tanzen. Dann ist die Reportage rund. Meine Reportagen können flexibel am Abend stundenweise verlängert werden (läuft ja nicht immer alles wie gedacht und zeitlich geplant ab).

 

Was fotografierst du alles:

Alles, was mir vor die Linse kommt und mich anspricht. Inhalt für eine gute Reportage gibt es überall und ich finde gerade die Details am Rande und im Hintergrund spannend. Dokumentarische Fotografie bedeutet für mich nicht, dass ich alle statischen Details systematisch fotografiere, sondern das Leben an sich festhalte.

 

Dürfen wir dich zum Essen am Abend mit einladen?

Sehr gerne – eine warme Mahlzeit am Abend schadet nicht nach einem langen Tag.

 

Bist du Fleischer/Vergetarier/Veganer?

Alles.

 

Dürfen wir dir noch eine Unterkunft buchen oder wie läuft das?

Wenn die Hochzeit weiter als eine Stunde Fahrt entfernt ist und länger als 23 Uhr am Abend geht, kommt eine Übernachtung(en) für mich und ggf. meine Assistenz dazu. Ich werde sie nicht immer in solchen Fällen brauchen – falls doch komme ich gerne darauf zurück.

 

Kommen zusätzliche Fahrtkosten dazu?

Wenn die Hochzeit im näheren Umkreis stattfindet nicht. Bei weiteren Fahrten (> 100 km einfache Strecke) kommen ggf. noch welche dazu – einfach fragen.

 

Kannst du uns ein Hochzeits-Paket anbieten?

Klar – „keep it simple“ ist mein Motto. D.h. ich habe ein Paket und da ist alles drin – optional sind lediglich Alben.

 

Ich habe hier noch eine Liste mit Retusche-Wünschen, kannst du das umsetzten?

Generell verstehe ich mich als Reportage-Fotograf und korrigiere bei der Bildbearbeitung Dinge, die nach meinem Verständnis der Bildhomogenität dienen. Beauty-Retusche oä. kann ich gerne machen, allerdings muss ich das extra berechnen, da es ein beliebig auszuweitendes Thema ist.

 

Wie läuft das mit den Veröffentlichungsrechten?

Bei mir gibt es zwei Schienen – einmal mit und einmal ohne Veröffentlichungsrechte für mich (mit einem preislichen Unterschied). Wenn Ihr mir die Veröffentlichungsrechte überlast bedeutet das, dass ich die Bilder zeigen darf. Das ist ziemlich sinnvoll, denn die Bilder die Ihr seht helfen Euch ja auch.

 

Fotografierst du auch Nicht-Hochzeiten?

Klar. Allerdings ist es momentan nicht in meinem Fokus. Ich fotografiere gerne alles was lebt – um es kurz zu fassen. Am liebsten Reportage, indem ich versuche alles gleichzeitig wahrzunehmen und geschickt den lebendigen Moment als spannendes Bild festhalte. Ansonsten begeistert mich beim Porträt die zwischenmenschlich Ebenen – die versuche immer möglichst rasch zu vereinen und hole den anderen dort ab wo er gerade steht, um möglichst authentische Bilder zu schaffen.

 

Ich habe eine Idee aber auf deinem Blog ist davon nichts zu sehen – machst du das auch?

Lass hören. Generell bin ich offen für alles und jede Idee – besonders wenn es etwas verrückter wird.

 

Wir fliegen nächste Woche nach Bali und fänden es genial, wenn du mitkommst und uns begleitest – willst du mit?

Sehr gerne – ich liebe reisen und exotische Hochzeiten. Zu dem Hochzeitspaket kommt lediglich der Flug und die Übernachtungen dazu. Da ich nebenher beim Reisen immer gerne Fotografiere, kommen noch weitere Bilder dazu, die ich Euch gerne mit dazugebe.

 

Weitere Fragen einfach direkt an mich per Mail oder Kontaktformular.

 

Sonst noch was?

„Let it flow“